Die Saudi-Gazelle lebte im Westen der Arabischen Halbinsel, in Saudi-Arabien und Jemen, auf Kies- und Sandebenen, bevorzugte offene Gebiete mit verstreuten Akazien und wurde allein oder in Gruppen von bis zu 20 Tieren gesehen.
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Die Saudi-Gazelle war früher in Saudi-Arabien und im Jemen verbreitet, auf der Ostseite des Hedschas-Gebirges und südwärts bis Hadramaut, laut einem 2001 von der IUCN/SSC-Gruppe erstellten Bewertungsdokument.
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Freigegebene Version OWNER-REVIEW-20261028T191933937 · zuletzt freigegeben am 28. Oktober 2026
Der 2023 veröffentlichte regionale Bericht über die Säugetiere der Arabischen Halbinsel stuft die Saudi-Gazelle (Gazella saudiya) – nach seiner Behandlung als eigenständige Art – als „ausgestorben“ ein; er nennt das Fehlen von Nachweisen seit Jahrzehnten trotz wiederholter Erhebungen sowie das Ausbleiben von Belegen für ihr Überleben bei der Untersuchung privater Gazellenbestände auf der Arabischen Halbinsel.
Der 2023 veröffentlichte regionale Bericht über die Säugetiere der Arabischen Halbinsel gibt an, dass übermäßige Bejagung die wahrscheinliche Hauptursache für den Rückgang der Saudi-Gazelle war und dass ihre Vorliebe für offene Kiesebenen sie für die Jagd mit Fahrzeugen äußerst anfällig machte.
Ein Workshop-Bericht der IUCN/SSC-Gruppe von 2001 ordnet die Saudi-Gazelle (Gazella dorcas saudiya) in die Rote-Liste-Kategorie „In freier Wildbahn ausgestorben“ (EW) ein; die Kriterienspalte seiner Übersichtstabelle verweist lediglich auf die Rote Liste der IUCN von 2000.
Die US-Liste gefährdeter und bedrohter Wildtiere (50 CFR 17.11, Ausgabe 2024) führt die Saudi-Gazelle Gazella dorcas saudiya, dort „Saudi Arabian gazelle“ genannt, unter den überall dort, wo sie vorkommen, als „Endangered“ eingestuften Arten, gestützt auf eine Bekanntmachung im Federal Register vom 25. Juni 1979 (44 FR 37124).
Das IUCN/SSC-Dokument von 2001 hält fest, dass die Saudi-Gazelle in Saudi-Arabien und im Jemen durch die nationale Gesetzgebung zum Schutz wild lebender Tiere geschützt war.
Der Bericht eines IUCN/SSC-Workshops von 2001 hält fest, dass drei Gefangenschaftsgruppen, die man für Saudi-Gazellen hielt, untersucht wurden und sich als Hybriden erwiesen; eine genetische Studie von 2001 kam ebenfalls zu dem Schluss, dass die früher als Zuchtquelle vorgeschlagenen Gefangenschaftsgruppen offenbar falsch bestimmt worden waren und für die Erhaltung dieser Art nicht von Nutzen sind.
Der IUCN/SSC-Bericht von 2001 stellt fest, dass sich mehrere Fakten zu dieser Unterart nicht bestimmen ließen, da keine wildlebende Population bekannt ist und für mögliche Gehegebestände noch nicht nachgewiesen wurde, dass sie dieser Unterart angehören.
Der Workshop befand, dass Erhebungen und genetische Studien für diese Unterart von entscheidender Bedeutung sind, da sich ohne sie nicht feststellen lässt, ob überhaupt noch eine Population existiert.
Quellen